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Bier als Gesundheitsförderung nutzen


Bier ist eines der beliebtesten Getränke in Deutschland. Ob zur deftigen Schweinshaxe oder als Feierabendbier, das Hopfengetränk gehört einfach dazu. Es ist also nicht verwunderlich, dass Bier in den unterschiedlichsten Varianten angeboten wird. Doch, dass Bier auch gesundheitsfördernde Auswirkungen haben kann, das dürfte für viele neu sein.

Im Grunde genommen ist es nicht das Bier alleine, das die positive Wirkung auf den Organismus fördert, sondern viel mehr das, was im Bier drin steckt, nämlich der Hopfen. Dieser verfügt besonders gute Eigenschaften, um die Gesundheit des Konsumenten dauerhaft zu fördern. Sicherlich sollte dies kein Freibrief dafür sein, sich täglich mit einem Kasten Bier aufs Sofa zu setzen. Hopfen wird auch in speziellen Präparaten angeboten, welche mit einem Glas Wasser eingenommen werden können.

Im letzten Jahr verzeichneten die Hopfenbauern große Umsätze. Dies lag vor allem daran, dass das Wetter den Anbau von Hopfen stark begünstigte und somit für ertragreiche Ernten sorgte. Während der größte Teil der Ernten in die Bierindustrie abtransportiert und hier verarbeitet wird, wird ein weiterer Teil des Hopfens zur Herstellung von Heilmitteln eingesetzt. Der alte Spruch: Hopfen und Malz – Gott erhalt’s trifft also durchaus zu!

Personen, die unter Schlafstörungen leiden, bekommen häufiger den Rat: „Trink ein Glas Bier vor dem zu Bett gehen!“ Der im Bier enthaltene Hopfen hat eine beruhigende und besänftigende Wirkung und kann durchaus Schlaf fördernd wirken. Doch immer ein Bier vor dem Schlafen zu trinken, kann auf Dauer negative Auswirkungen auf den Körper haben, und so sollte Hopfen idealerweise in Form von Tabletten oder Kapseln konsumiert werden. Dadurch verfehlt er seine Wirkung nicht und geht direkt ins Blut. Hopfen kann auch bei nervösen Zuständen, Unruhegefühl oder nervlichen Anspannungen helfen und wird schon seit frühen Jahrhunderten in diesem Bereich verwendet. Früher wie heute betten sich viele, die unter Schlafstörungen oder Einschlafproblemen leiden auf einem Hopfenkissen.

Sowohl eingenommen, wie auch bei äußerlichen Anwendungen, zum Beispiel in Form von Badezusätzen, kann Hopfen wirksam eingesetzt werden.

Fakten zu Hopfen und warum er so wirksam ist:

Hopfen ist eine Kletterpflanze. Sie kann bis zu sieben Meter hoch werden und wird an speziellen Gerüsten gezüchtet. Verwendet werden zum Bierbrauen und für Präparate ausschließlich die Hopfenblüten von weiblichen Pflanzen.

In diesen Blüten, welche Zapfenförmig wachsen, befindet sich ein Sekret, welches von harziger Konsistenz ist. In diesem Sekret wiederum, liegen die wichtigen ätherischen Öle. Sie sind dafür verantwortlich, dass Bier leicht bitter schmeckt und der Hopfen auf den Körper eine beruhigende Wirkung hat. Hopfen ist ein wahres Wunderwerk der Natur, denn seine ätherischen Öle setzen sich aus knapp 300 unterschiedlichen   Bestandteilen zusammen

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